Zuccastagnata ein Vegi-Gericht aus Tessiner Boden

EINE HERBSTLICHE GAUMENFREUDE

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Ein Ragout von Kürbis und Kastanie – Zucca e Castagna –, das sich sowohl als eigenständiges vegetarisches Gericht als auch als Beilage zu Wild oder einem Braten bestens eignet – in den satten Farben des Herbstes. Die Süsse des Kürbisses vereint mit derjenigen der Kastanie, die, betont durch das Karamell, im Kontrast zum Geschmack des Gebratenen steht, macht den einzigartigen Charakter der Zuccastagnata aus. Ein kulinarischer Hochgenuss aus Tessiner Boden.

Zutaten : Kaufen Sie den Kürbis nach Augenmass, rechnen Sie pro Person 7 bis 10 Kastanien und eine Handvoll gerösteter Kürbiskerne; 1-2 Esslöffel Zucker, wenig Wasser, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Anstelle von Zucker kann auch Honig verwendet werden, wie früher, als es Zucker nicht gab oder er zu teuer war. Vorsicht beim Gebrauch von Kastanienhonig: Sein herber Geschmack kann leicht das ganze Gericht dominieren. Kürbiskerne können Sie überall kaufen, die selbst gerösteten schmecken jedoch mit Abstand am besten.

Zubereitung : Den Kürbis entkernen und in Würfel zu etwa zwei Zentimeter Kantenlänge schneiden. Die über dem Feuer gebratenen Maroni, es dürfen auch beim Maroni-Mann in der Stadt gekaufte sein, schälen. In einer Bratpfanne das Olivenöl heiss werden lassen, die Kürbisstücke dazu geben und während 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Hitze braten, bis sie Farbe angenommen haben; mit Salz und Pfeffer würzen; zwischendurch immer wieder vorsichtig wenden. In der Zwischenzeit in einer zweiten Pfanne den Zucker bis zum Schmelzpunkt erhitzen, mit dem Wasser ablöschen, die Kastanien beigeben, umrühren und auf kleinem Feuer ziehen lassen. Das Caramel nach Belieben eindicken lassen oder durch die Zugabe von Wasser flüssig halten. Sobald der Kürbis fertig gebraten ist, die Kastanien vorsichtig darunter mischen, es soll kein Matsch entstehen, und auf der ausgeschalteten Herdplatte zugedeckt während fünf Minuten ziehen lassen. Auf vorgewärmte Teller schöpfen, die gerösteten Kürbiskerne darüber geben und, wer das mag, mit wenig Kürbiskernöl beträufeln.